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Neuerrichtung eines Hotelgebäudes

Investitionszulage für Fünf-Sterne-Hotel

Investitionszulage

Nach dem Investitionszulagengesetz 2007 (InvZulG 2007) werden sogenannte „Erstinvestitionsvorhaben“ gefördert, die in einem bestimmten Fördergebiet durchgeführt werden (§ 3 Abs. 1 Nr. 1 i.V. m. § 1 des Investitionszulagengesetzes 2007). Ein Investor errichtete in einem solchen Fördergebiet ein Fünf-Sterne-Hotel. Er beantragte für Gebäude und Innenausstattung jeweils eine Investitionszulage. Strittig war, ob es sich bei der Innenausstattung des Hotels um eine förderfähige Erstinvestition handelte, für welche eine gesonderte Investitionszulage zu gewähren ist. Der Bundesfinanzhof verneinte Letzteres mit Urteil vom 17.9.2015 (Aktenzeichen III R 2/14, veröffentlicht am 17.2.2016).

Räumlicher und sachlicher Zusammenhang

Der Bundesfinanzhof bejahte im Fall der Errichtung eines Hotels einen räumlichen und sachlichen Zusammenhang zwischen der Herstellung des Gebäudes und der Inneneinrichtung. Dies gilt auch dann, wenn wesentliche Entscheidungen über die Inneneinrichtung nach dem Baubeginn getroffen oder abgeändert werden. Darüber hinaus setzt die Gewährung einer Investitionszulage ein begünstigtes Erstinvestitionsvorhaben voraus. Ein Erstinvestitionsvorhaben kann aus mehreren Einzelinvestitionen bestehen. Mit Beginn der ersten Einzelinvestition wird das Erstinvestitionsvorhaben begonnen. Jede Einzelinvestition begründet für sich keinen Zulagenanspruch. Daher war für die Errichtung des Hotels nur eine Förderung für das gesamte Bauvorhaben zu gewähren.

Stand: 29. März 2016

Bild: Victoria Andreas - Fotolia.com

Erscheinungsdatum:

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Schließung der Kanzleiräume für Besucher

Sehr geehrte Mandantinnen und Mandanten,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen hinsichtlich des Coronavirus und um dessen Ausbreitung entgegenzuwirken, haben wir uns entschlossen, bis auf weiteres unsere Büroräume für Besucher zu schließen.

Im Rahmen der Pandemieplanung ist diese Maßnahme geboten um Sie, ihre Familien und uns vor weiteren Gefahren für die Sicherheit und Gesundheit zu schützen. Wir bitten Sie daher von spontanen persönlichen Besuchen nach Möglichkeit vorerst abzusehen.

Selbstverständlich sind wir weiterhin für Sie da und beraten Sie in gewohnter Weise in Ihren steuerlichen Angelegenheiten. Die Korrespondenz möchten wir mit Ihnen auf telefonische, postalische und elektronische Weise führen.

Sofern möglich, reichen Sie bitte Ihre Belege, Dokumente und Unterlagen vorwiegend auf elektronischem Wege bei uns ein. Wenn nicht anders möglich, können Unterlagen, Post und Pakete weiterhin bei uns im Briefkasten eingeworfen oder abgeben werden. Bitte beachten Sie aber bei der Abgabe ihrer Unterlagen, dass Sie sich vorher telefonisch ankündigen. Wir werden dann ihre Unterlagen an der Eingangstür im Erdgeschoss entgegennehmen.

Bitte seien Sie versichert, dass wir alle nötigen Vorkehrungen und Maßnahmen treffen werden, um Sie auch in dieser Krise bestmöglich und ohne Verzögerung zu beraten und Ihnen zur Seite zu stehen.

Wir wünschen Ihnen und uns die Kraft und Energie, um diese Krise möglichst unbeschadet zu überstehen. Bleiben Sie gesund.

Beste Grüße

Ihr Team der Deckenbach Steuerberatungsgesellschaft

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